Vor Ort bei den 9:16 Awards
Dieses Jahr sind wir bei den 9:16 Awards dabei und freuen uns auf ein Event, das genau den Bereich in den Fokus stellt, der unseren Alltag bestimmt. Short Form Content. Also genau die Disziplin, bei der du in drei Sekunden überzeugst oder schneller weggewischt wirst, als du Hook sagen kannst.
Hook = Ragebait?
Short Form ist für uns längst kein Trend mehr, sondern Alltag. Inhalte müssen sofort funktionieren, im richtigen Moment greifen und sich anfühlen, als wären sie genau für diese Plattform gemacht. Nicht wie ein alter Spot im neuen Format, sondern wie etwas, das genau hier hingehört.
Die Regeln sind dabei ziemlich klar. Entweder es funktioniert oder eben nicht. Kein langes Warmwerden, kein zweiter Versuch, höchstens ein kurzer Blick auf die Zahlen und ein stilles okay, das machen wir beim nächsten Mal besser.
All-good-Rythmus
Genau deshalb sind die Awards spannend. Hier sieht man, was draußen wirklich funktioniert. Nicht das, was intern gut klingt, sondern das, was Menschen tatsächlich anschauen. Bis zum Ende. Oder zumindest länger als eine Sekunde.
Es wird schnell sichtbar, wer den Feed versteht und wer noch denkt, dass ein schönes Bild schon reicht. Tut es nicht.
Für uns ist das relevant, weil es um echten Content geht. Dinge, die täglich konsumiert, bewertet und weitergedacht werden. Genau da entscheidet sich, ob eine Idee trägt oder einfach im nächsten Swipe verschwindet.
Trends kommen, gutes Zeug bleibt
Für uns ist das Ganze eine gute Möglichkeit, den eigenen Blick zu schärfen. Zu sehen, welche Ansätze Substanz haben und welche einfach nur kurz laut sind.
Trends gibt es genug. Wirklich gute Ideen deutlich weniger. Und manchmal merkt man auch, dass sich Dinge wiederholen, nur ein bisschen anders verpackt.
Spannend wird es bei der Umsetzung. Also da, wo aus einer Idee ein fertiger Post wird. Genau da trennt sich meistens gut von egal.
Nicht nur gucken, auch schnacken
Neben den Cases geht es für uns mindestens genauso um den Austausch. Wir treffen Leute, führen Gespräche und nehmen neue Perspektiven mit, die man online so oft nicht bekommt. Genau das sind die Momente, die hängen bleiben. Nicht der eine Clip, sondern das Gespräch danach.
Wir sind vor Ort und freuen uns auf starke Arbeiten, frische Impulse und darauf, Short Form Content aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen. Und ziemlich sicher auch auf den Moment, in dem man denkt, warum ist das so gut und warum bin ich da nicht selbst drauf gekommen.
Direkt danach kommt dann der Klassiker. Kurz abspeichern und so tun, als wäre es einem gleich selbst eingefallen. Rein beruflich natürlich.