Wir haben das alte Setup hinter uns gelassen und uns in der Elisenstraße einen eigenen Space gebaut, bei dem Büro und Studio immer noch nebeneinander liegen, aber diesmal gehört uns der ganze Kram auch wirklich selbst.
Von den Landungsbrücken in die Elisenstraße 13
Das Setup vorher war ehrlich gesagt ziemlich gut. Büro hier, Studio direkt daneben. Kurze Wege, schnelle Abstimmungen und die Möglichkeit, Ideen direkt umzusetzen, ohne großes Hin und Her. Genau das hat unseren Workflow geprägt.
Vieles war spontan, vieles direkt und genau daraus sind oft die besten Sachen entstanden. Kein großes Planen, sondern eher machen und gucken, dass es funktioniert und meistens hat es das auch.
Der einzige Haken: Das Studio war nicht unseres.
Wir konnten es nutzen, klar, aber es war ein geteilter Space. Und egal wie entspannt sowas läuft, es bleibt immer ein bisschen dieses Gefühl von „geht das jetzt klar?“ oder „müssen wir gleich wieder alles abbauen?“.
Und genau das wird irgendwann anstrengend.
Wenn Content und Produktionen mehr werden, wenn Setups aufwendiger werden und du merkst, dass du ständig kleine Kompromisse machst, die sich am Ende summieren. Nicht dramatisch, aber genug, dass du irgendwann denkst: Das geht auch besser.
Weil du eigentlich einfach nur arbeiten willst, ohne jedes Mal zu überlegen, ob das jetzt alles so passt oder ob du wieder irgendwo Rücksicht nehmen musst.
Jetzt: unser Space, unsere Regeln
Also haben wir es einmal richtig gemacht.
In der Elisenstraße haben wir jetzt ein eigenes Studio. Größer, durchdachter und vor allem komplett unter unserer Kontrolle. Büro und Studio liegen immer noch direkt nebeneinander, nur dass wir jetzt nicht mehr bei irgendwem mitspielen, sondern unser eigenes Setup haben.
Und das macht einen größeren Unterschied, als man denkt.
Du baust auf und lässt es stehen. Du planst Setups so, wie sie Sinn machen und nicht so, wie sie gerade irgendwie reinpassen. Und wenn spontan eine Idee kommt, kannst du sie einfach umsetzen, ohne vorher fünf Sachen abzuklären.
Yaard Content-Studio: nicht nur für uns
Mit dem Yaard öffnen wir das Ganze zusätzlich nach außen. Das Studio ist nicht nur für unsere eigenen Projekte da, sondern kann auch extern genutzt werden. Für Shootings, Content Produktionen oder alles, was sonst Platz braucht.
Und ja, wir entscheiden selbst, was da passiert, wann es passiert und wie es passiert.
Am Ende ist es kein kompletter Neustart, sondern eher ein „endlich so, wie es immer sein sollte“. Gleiche Energie, gleiche Arbeitsweise, nur ohne dieses permanente Drumherum.
Und ganz ehrlich, genau so macht es am meisten Spaß.